Band I: „Erkältungskrankheiten“
Birgit Zart und Heike Wischer hegten schon lange den Wunsch, ein kleines Homöopathiebuch zu schreiben, als im Januar 2007 Konstantin Primbas, Inhaber der Berliner Online-Apotheke Aponeo an sie herantrat. Er plante weitere Verbesserungen seiner Serviceleistungen für den homöopathischen Bereich und suchte hierfür fachliche Unterstützung. Sein Anliegen: Homöopathie auch wieder für den Hausgebrauch attraktiv zu gestalten. Dieses Anliegen entsprach auch dem Grundgedanken der beiden Autorinnen und so entstand aus einem Wunsch ein Projekt.
Dabei herausgekommen ist ein kleiner Lehrgang zur Homöopathie, der den Lesern einerseits überschaubares und trotzdem fundiertes Wissen an die Hand gibt, andererseits aber auch einen guten Einstieg für diejenigen bietet, die tiefer in die Homöopathie einsteigen möchten.
Das Buch wurde gemeinsam von Birgit Zart als langjährige Homöopathin und von Heike Wischer als Laienhomöopathin entwickelt. Diese Zusammenarbeit ermöglichte es, den homöopathischen „Fachjargon" weitestgehend außen vor zu lassen und Fachbegriffe zu vermeiden, wodurch „die homöopathische APONEO-Hausapotheke" stets leicht verständlich bleibt. So setzte sich auch durch, dass man durchaus „Popel" statt „borkenbildendes Sekret" schreiben darf.
Auch beschritt dieses Buch einen vollkommen neuen Weg bei der Betrachtung von Symptomen und deren Begleiterscheinungen. Die in der vorhandenen Literatur bestehenden Beschreibungen sind für einen Laien oft sehr verwirrend. Das liegt unter anderem auch an der sehr umfangreichen und gründlichen Betrachtungsweise, wie sie in der Homöopathie üblich ist . Um hier eine sinnvolle Reduzierung auf wesentliche, auch vom Laien erkennbare Symptome zu erlangen, befragten die Autorinnen Mütter. Worauf würden diese achten, wenn ihre Kinder beispielsweise Halsschmerzen oder Husten hätten. Es zeigte sich, dass Mütter durchaus nach Belägen des Halses schauten und auch sagen konnten, ob ein Husten gelöst sei, oder noch nicht. Viele konnten auch angeben, welche Einflüsse die Beschwerden ihrer Kinder besserten und welche sie verschlechterten. Die Symptombeschreibung in diesem Buch orientiert sich weitestgehend an den Aussagen dieser Umfrage. Ein bisher völlig neuer Ansatz in einem Homöopathiebuch.
Der Aufbau des Buches:
Wesentliche Fragen zum homöopathischen Regelwerk sind diesem Lehrgang vorangestellt:
Nach welchen Kriterien sucht man ein Mittel aus?
Welche Symptome sind in der Homöopathie wichtiger als andere zu werten?
Woran ist die Wirkung eines Mittels zu erkennen?
Wie sollte ein Mittel wirken, und wie nicht?
Welche Potenz ist die richtige?
Wie oft und wie lange gibt man ein Mittel?
Wie sucht man ein Folgemittel aus?
Um zu gewährleisten, dass Heilwirkungen von Arzneimitteln von den Lesern auch beurteilt werden können, geht jedem Kapitel über die verschiedenen Erkältungsbeschwerden eine Einleitung voraus. In dieser sind sowohl die körperlichen Vorgänge als auch naturheilkundliche Anwendungen beschrieben.
Diesen grundsätzlichen Informationen folgen ausführliche Beschreibungen zu den homöopathischen Arzneimitteln mit abschließend zusammenfassenden Tabellen. Darüber hinaus sind für jede Erkältungsbeschwerde Mittel angegeben, die in Zweifelsfällen in Frage kommen.
Am Ende folgt eine kleine Materia Medica: Eine Sammlung von Arzneimittelbeschreibungen von A-Z. Wann immer mehr Informationen zu einem Mittel erwünscht sind, kann dort nachgeschlagen werden.
Ein umfangreiches Register mit den bewährtesten Anwendungen sowie eine Liste der Ursachen für eine Erkrankung (die aus homöopathischer Sicht ohne Berücksichtigung weiterer Symptome zur sofortigen Mittelfindung führen) runden das Werk ab. Den Lesern stehen somit mehrere Wege zur Mittelfindung zur Verfügung.