Welche Beschwerden können bedenkenlos in homöopathischer Selbstanwendung begleitet werden?
Das Gebiet der Laienhomöopathen sind die leichteren, akuten Erkrankungen.Chronische Erkrankungen sollte ein erfahrener Homöopath behandeln.
Merken Sie sich also gerne: Akute Beschwerden können Sie selbst behandeln.
Was ist eine “akute Erkrankung“?
Leichtere, "akute Erkrankungen" sind Beschwerden, die nur vorrübergehend auftreten und die im Grunde ja keine Krankheiten sind, sondern eher als Heilmechanismen des Körpers verstanden werden sollten. Hierunter fallen auch sämtliche Infekte, Erkältungsbeschwerden oder das gewöhnliche Fieber.
Der Körper würde sie in jedem Fall von ganz allein überwinden. Die Homöopathie unterstützt ihn hierbei lediglich und verblüfft oft dadurch, dass sie solche Infekte unvermutet komfortabel und glimpflich verlaufen läßt, ohne sie dabei zu unterdrücken. Ein weiterer Vorteil gesellt sich hinzu: Unter der homöopathischen Einflußnahme werden Infekte nicht nur abgemildert und verlaufen komplikationsloser, darüber hinaus wird man bald eine Rückläufigkeit der Infektgeschehen insgesamt feststellen, denn mit jedem Infekt, den der Körper erfolgreich absolvieren durfte, trainiert er seine Abwehr und erkrankt daher in der Folge immer seltener. Chronischen Erkrankungen wird somit vorgebeugt. Somit ist nichts wünschenswerter, als dass die Laienhomöopathie weiterhin und verstärkt auf akute Beschwerden Einfluß nehme.
Was ist eine chronische Erkrankung?
Beschwerden, die nicht nach kurzer Zeit wieder verschwinden und die über einen längeren Zeitraum bestehen fallen nicht mehr unter die Trainingsrunden unseres Abwehrsystems. Hier haben wir es vielmehr mit Alarmzeichen zu tun und dem teilweisen Unvermögen des Körpers, seine Gesundheit wieder selbst herzustellen. Nun haben wir es im naturheilkundlichen Sinne tatsächlich mit einer Erkrankung zu tun.
Die Behandlung solcher chronischer Erkrankungen bedarf einer gänzlich anderen Art und Weise der Homöopathie. und sie wird ohne eine gründliche und ausführliche Anamnese durch einen erfahrenen Homöopathen nicht stattfinden können. Dieser wiederum hat wesentlich bessere Vorraussetzungen, wirkungsvoll in ein Krankheitsgeschehen einzugreifen, wenn sein Patient die vielen kleinen Infekte im Vorfeld homöopathisch begleitet hat, anstatt seine Abwehr durch die Gabe vieler chemischer Arzneien und Antibiotika nach und nach immer mehr zu schwächen. Wie könnten die Vorteile des Netzwerkes von Laienhomöopathen und klassischen Homöopathen deutlicher sein?